Von Nürnberger Geschützen, Osmanischen Bögen und einer fürstlichen Kindergarde

Die seit fünf Jahrhunderten historisch gewachsene Sammlung gliedert sich im Wesentlichen in drei Teilbereiche: Das Schwarzburger Militär (16. Jh. bis 1867), Jagdwaffen aus der Fürstlichen Gewehrkammer (16. Jh. bis Ende 19. Jh.) sowie Waffen und Ausrüstungsgegenstände des 19. Jh. aus dem persönlichen Besitz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt (Offizierslaufbahn in der preußischen Armee)

Besonders hervorhebenswert sind:

  • sechs Hakenbüchsen des ausgehenden 15. Jh.,
  • sechs Nürnberger Falkonettrohre des frühen 16. Jh.,
  • 64 Pikenierharnische, 219 Solinger Mannschaftsdegen sowie 180 Birnenhelme aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges,
  • 10 Regimentsfahnen des 17. und 18. Jh.,
  • 18 Armbrüste des 16. bis 18. Jh.,
  • Objekte aus der "Türkenbeute" des 17.Jh.,
  • fünf Sättel des 17. Jh. aus gräflichem Besitz,
  • 27 Partisanen der fürstlichen Hellebardiergarde,
  • 254 Gewehre des schwarzburg-rudolstädtischen Bataillons nach 1820 (zusätzlich 55 Gewehre der Jägerabteilung),
  • die Ausrüstung einer fürstlichen Kindergarde um 1850 (38 Objekte),
  • Versuchsmodelle des Zündnadelgewehres von Dreyse
  • 43 Objekte Trophäenbestand aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71.

Unsere Bildergalerien geben Ihnen Eindrücke von dieser vielfältigen Sammlung.

 


Harnische, Kopfbedeckungen und Sättel


Blankwaffen: Degen, Dolche und Säbel


Feuerwaffen: Falkonettrohre, Pistolen, Büchsen


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